Montag, 22 Okt. 2007
Filed Under (Trips) by Andrea on 6:27

….ist in den USA verboten. Somit hat man nur begrenzte Möglichkeiten.

Gestern bin ich morgens um 7 losgezogen, um mit ein paar Freundinnen vom Büro nach Corpus Christi zu fahren, wo wir andere Kollegen, die bei dem Valero MS 150 – Radtour ans Meer – Multiple Sclerosis Fundraising (wie heiß eigentlich ‘Fundraising’ auf deutsch???) Veranstaltung mitgefahren sind, bei deren Ankunft in Corpus begreüssen wollten. Dies ist eine jährliche, ca. 225km-lange Radtour – Leute von der ganzen Umgebung, sogar bis von Houston, radeln am Samstag morgen in San Antonio weg, und kommen dann am Sonntag in Corpus an.

Ich bin mit meinem Auto gefahren, natürlich ohne dach. Am Morgen war es noch etwas kühl, nur knapp unter 20°, aber bis wir gegen halb 11 dann in Corpus ankamen, waren wir schon in den 30ger Graden, und es war sehr angenehm. Wir hatten ca. 2 Stunden Zeit, bevor unsere Kollegen ankommen sollten, so sind wir schonmal zum Mittagessen gegangen. Ich hatte nicht gefrühstückt, und war hungrig. Und so fand ich das Lokal das mir mein schlechtestes Essen serviert hat: Pier 99.

Es sieht gar nicht schlecht aus – liegt direkt am Meer, sehr gemütlich und originell, und jetzt, wo ich deren Kritiken gelesen habe, die haupsächlich sher lobend waren, denke ich, wir haben wohl den Koch an seinem allerschlechtesten Tag erwischt.

Hier ist das Lokal — und der Brokkoli den sie mir serviert haben:

Pier 99 - where the food sucks

Nice Patio, right by the ocean - Tolle Terasse, direkt am MeerBrown Broccoli

Das Pepsi das uns serviert wurde, konnte man nicht trinken. Sowas von schmeckt-furchtbar. Keine Ahnung was da passiert ist. Zum Essen habe ich Steak und Shrimp bestellt, und ich mag mein Steak medium-rare. Was mir serviert wurde war allerdings total durch und zäh wie Leder – wie wenn ich es selbst gebraten hätte. Ich habe mich beschwert und ein neues bestellt – und das neue war zwar schön rare, aber sah aus wie wenn es gleich muhen würde und war an manchen Stellen noch ganz kalt. Rare ist ja gut, das mag ich so, aber zumindest möchte ich mein Fleisch warm. Das Pepsi, das ich nicht getrunken habe, habe ich von der Rechnung abziehen lassen, und meinen Kommentar habe ich auf der Rechnung hinterlassen – vielleicht liest es ja jemand.

Nach dem Essen sind wir durch die Souvenierläden gezogen, und haben auf unsere Radler gewartet. Ein paar waren auf der Strecke geblieben. Einer hatte nach dem ersten Tag aufgegeben, einer war gestrürzt und konnte am 2. Tag nicht fahren, und einem ging das Knie kaputt und er musste kurz vor dem Ziel aufgeben. Aber 3 hatten es geschafft. Wir haben ihnen also standesgemäss zugejubelt, und sind dann wieder Richtung Auto – mit Umweg Strand. Man kann ja nicht ans Meer fahren, ohne zumindest die Füße reinzustecken. Da es aber kein Badeausflug war, hatte ich natuerlich keine Badeanzug dabei. Das Wasser sah aber so toll aus, und fühlte sich so gut an, was blieb mir da uebrig???

My clothes just got a little wet — die Klamotten sind ein bisschen nassgeworden

Es war toll, kühl und erfrischend. Und bis ich wieder daheim war, war ich fast trocken. Und gelernt habe ich, nie wieder ohne Badeanzug und Handtuch in Meeresn&aauml;hre zu gehen – man weiss ja nie!!!

Und zuerst wollte ich an diesem Tagesausflug ja gar nicht teilnehmen. Ich bin ja froh, dass ich es mir anders ueberlegt habe – da haette ich einen tollen Tag verpasst – und, zumindest soweit ich mich erinnere, mein allerestes Bad-mit-Klamotten.



Comments:
1 Comment posted on "Nacktbaden…"
Tiffanie Kmiec on Donnerstag, 22 Dez. 2011 at 7:59 #

I like this website so much, saved to my bookmarks. “To hold a pen is to be at war.” by Francois Marie Arouet Voltaire.


Post a comment

Name: 
Email: 
URL: 
Comments: